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1. Schmerzen beim Stillen

Häufig ist die Ursache von Schmerzen beim Stillen eine gereizte oder verletzte Brustwarze.

Tipp: Versuchen Sie eine andere Stillposition. Lehnen Sie sich weit zurück und positionieren Sie Ihr Baby in Bauchlage an Ihrer Brust. Es sollte mit Mund und Nase direkt vor der Brustwarze liegen und keinesfalls an Ihrer Brust “hängen”. Verteilen Sie zur Pflege der Brustwarze einen Tropfen Muttermilch und lassen Sie es trocknen.

2. Milchstau und Entzündung der Brust

Ein Milchstau oder eine Brustentzündung kann zu jeder Zeit während des Stillens auftreten. Die häufigste Ursache ist die mangelnde Leerung der Brust.

Tipp: Versuchen Sie Ihre Brust so oft und so gut zu leeren, wie es geht. Wenn Ihr Baby nicht saugen kann oder will, können Sie eine Milchpumpe dazu benutzen.

Kühlen Sie anschliessend die Brust mit Kohlblättern.

3. Keine Muttermilch

Viele Frauen denken, gleich nach der Geburt steht noch keine Muttermilch zur Verfügung. Das stimmt so nicht.

Schon zwischen der 18. und 20. Schwangerschaftswoche wird sogenanntes “Kolostrum” gebildet. Das ist ein “Super-Powershake” für das Baby. Die Menge ist zwar nicht riesig, aber dennoch in aller Regel als erste Milch für das Baby ausreichend. Wenn das Baby sehr häufig an der Brust saugt und das ganze “Kolostrum” aus der Brust holt, reicht diese Menge für das Baby in den ersten drei Tagen aus. Dann setzt bei der Mutter eine reichliche Milchbildung ein.

4. Wenig Muttermilch

Es gibt Situationen, in denen Muttermilch zur Ernährung eines Babys nicht ausreichend vorhanden ist oder das Kind die vorhandene Milch nicht aufnehmen kann.

Probleme bei der Mutter können sein:

  • Grunderkrankung der Mutter
  • Fehlbildungen der Brust
  • Falsches Anlegen
  • zu seltenes Anlegen
  • Verwendung einen Schnullers
  • Verwendung eines Stillhütchens

Massnahmen:

  • Richtig Anlegen
  • Ausreichend lange stillen
  • Baby sehr häufig Anlegen
  • Zusätzliches Abpumpen der Muttermilch zur Anregung der Milchbildung
  • Schnuller weglassen
  • Stillhütchen weglassen

Probleme beim Kind können sein:

  • Fehlbildungen von Lippe, Kiefer oder Gaumen
  • Hyperbilirubinämie
  • Saugschwäche
  • Frühgeburtlichkeit
  • Zu straffe Zungenbänder
  • angeborener Herzfehler

Probleme bei ihrem Baby sollten Sie stets mit Ihrem Kinderarzt abklären.

5. Blähungen beim Baby

Viele junge Säuglinge leiden unter Blähungen. Häufig wird dafür die Ernährung der Mutter als Ursache vermutet. Das ist aber nur sehr, sehr selten der Fall.

Häufigere Ursachen sind folgende:

  • Unreife des Darms
  • Luftschlucken durch Schreien
  • Übermässiger Milchspendereflex
  • Ungünstige Stillposition
  • Verwendung von Stillhütchen
  • Füttern mit ungeeigneten Saugern
  • Frühkindliche Regulationsstörung

Massnahmen:

  • Stillposition verändern
  • Häufige Stillmahlzeiten
  • Bauchmassage
  • Häufig aufrecht tragen
  • Reizreduktion für das Kind

Gerade bei der Verbesserung ihrer Anlegetechnik kann Ihnen eine individuelle Stillberatung helfen.

6. Das Baby schläft nicht durch

Eine der häufigsten Fragen, die jungen Eltern gestellt werden, ist diese: “Und, schläft es schon durch?”

Es ist völlig normal und sogar gesund, wenn Säuglinge im ganzen ersten Lebensjahr nicht durchschlafen. Das stellt sicher, dass genügend Laktoseversorgung für das schnell wachsende kindliche Gehirn zur Verfügung steht. Ausserdem reduziert das nächtliche Aufwachen das Risiko für den plötzlichen Kindstod.

Natürlich ist das sehr anstrengend für die Eltern. Zu dem Thema “Baby schläft nicht” habe ich auch einen ausführlichen Blog-Beitrag geschrieben. Eine Stillberaterin , die viel Erfahrung und Weiterbildung zu diesem Thema hat, kann Ihnen bei der Schlafthematik helfen.

7. Mein Kind hat kein Interesse an Beikost

Sie bemühen sich seit dem vollendeten 4. Monat mit der Einführung der Beikost und haben das Gefühl, es geht nicht wirklich voran?

Da sind Sie kein Einzelfall. Es gibt immer wieder Kinder, die einfach länger brauchen, um Essen zu lernen. Manchmal sind Kinder auch überfordert, wenn Beikost zu früh eingeführt wird.

Die WHO empfiehlt ca. sechs Monate ausschliessslich zu stillen und dann langsam und verantwortungsvoll Beikost einzuführen, unter Berücksichtigung der kindlichen Reifezeichen.

Wenn Sie bei der Beikosteinführung Unterstützung brauchen oder Fragen diesbezüglich haben kann ich Ihnen helfen.

8. Unser Baby schreit so viel…

Das Schreien von Babys kann viele verschiedene Gründe haben:

  • Hunger
  • Durst
  • Saugbedürfnis
  • Bedürfnis nach Körperkontakt
  • Schmerzen
  • Müdigkeit
  • Reizüberflutung
  • Frühkindliche Regulationsstörung

Die Ursache dann herauszufinden kann schwierig sein. Das Schreien belastet die Eltern-Kind-Bindung und oft auch die Beziehung zum Partner.

Deswegen ist es wichtig, sich möglichst schnell Unterstützung zu holen um die Gründe zu finden. Eine Stillberaterin, die in diesem Thema weitergebildet ist, kann Ihnen dabei helfen.

9. Mein Baby mag nicht in das Tragetuch…

In das Leben getragen zu werden ist wunderbar für Babys. Es ist die natürlichste Art der Mobilität für Babys. Menschenkinder sind als “Traglinge” geboren. Es wiegt sie ein, die Eltern haben die Arme frei. Tragen ist eine sehr sichere Massnahme, um ein Baby zu beruhigen

Aber: Manche Babys beschweren sich bitterlich, wenn sie in das Tragetuch oder in eine Tragehilfe sollen.

Häufig spürt das Baby, das Sie als Eltern auch noch unsicher und aufgeregt sind. Tragehilfe sicher und korrekt anzuwenden und es Ihrem Baby “bequem” zu machen kann in Kursen oder Beratungen erlernt und geübt werden.

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