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I. Stillberatung

Stillen und Arbeiten lässt sich verbinden. Neben gesetzlichen Regelungen gibt es organisatorische Tipps, um beides zu schaffen.

Ja, stillen und arbeiten kann klappen! Vorausgesetzt, Sie bereiten sich gut darauf vor. Dazu biete ich Ihnen in meinen Stillvorbereitungskursen oder in einer auf Sie und Ihre Situation speziell zugeschnittene individuelle Einzelberatung an.

Ausnahmen können Berufe in bestimmten gesundheitsgefährdende Tätigkeiten (z.B. Schadstoffe, Strahlen, Staub, Gase, Dämpfe, Hitze, Kälte, Nässe, Erschütterung, Lärm) sein, in denen der Arbeitgeber während der Stillzeit ein generelles Beschäftigungsverbot nach § 12 MuSchG aussprechen muss.

Was ist zu beachten?

Eine entscheidende Größe ist natürlich das Alter des Kindes. Wenn Mütter nach 8 Wochen wieder anfangen zu arbeiten, ist das Kind noch voll und ausschließlich gestillt. Am besten pumpt man in diesem Fall einige Zeit vorher in kleinen Portionen auf Vorrat ab. Es sollte die Versorgung für den ersten Arbeitstag sichergestellt sein. Wenn Sie wieder anfangen zu arbeiten, sollten Sie während ihrer Abwesenheit in der in etwa gleichen Frequenz, in der ihr Kind normalerweise stillt, abpumpen.

Das ist mit unseren modernen, teilweise transportablen Milchpumpen, sehr gut möglich. Durch das Mutterschutzgesetz festgelegt, stehen Ihnen je nach Dauer Ihrer täglichen Arbeitszeit, Pausen zum Abpumpen und bereitgestellte Räumlichkeiten gesetzlich dafür zu.

Die abgepumpte Milch kann im Kühlschrank gelagert werden und dann mit einer speziellen Kühltransporttasche mit nach Hause genommen werden. Dort stellt man sie für den nächsten Tag in den Kühlschrank. Zu Hause stillen Sie Ihr Kind, wie bisher.

In manchen Fällen ist es auch möglich, dass die Betreuungsperson das Baby zum Stillen bringt, oder die Mutter in den Pausen dafür schnell nach Hause fährt, um das Baby zu stillen. Das geht natürlich nur, wenn Betreuungsort des Kindes und Arbeitsplatz nicht zu weit auseinander liegen. Das sind Punkte, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen sollten.

Wie klappt stillen und arbeiten beim älteren Kind?

Je älter das Kind ist, umso einfacher wird es. Das Kind kann unter Umständen schon eine oder mehrere Mahlzeiten am Familientisch mitessen, je nachdem ob und wie viel Beikost schon eingeführt ist.

Das bedeutet, dass Sie weniger oder vielleicht gar nicht mehr abpumpen müssen, da Ihr Kind während Ihrer Abwesenheit anders ernährt werden kann.

Viele Mütter berichten, dass es Ihnen gutgetan hat, Ihr Kind trotz Berufstätigkeit noch weiterzustillen.

Es gab Ihnen die Sicherheit, dass Sie trotz Berufstätigkeit ihrem Kind das beste Essen, was es für das Kind gibt, zukommen haben lassen.

Die Nähe beim Stillen gleicht übrigens oft den fehlenden Körperkontakt während der Fremdbetreuung aus. Und das, ohne große Anstrengung vonseiten der Mutter: sie kann sich einfach ganz entspannt mit ihrem Kind hinlegen… Gibt es eine schönere Begrüßung, wenn Mama heimkommt?

Wenn Sie sich doch gegen weiterstillen entscheiden? Dann helfe ich Ihnen gerne beim Abstillen.

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Es gibt viele Möglichkeiten für eine Stillberatung. Finden Sie hier heraus welche Stillberatung zu Ihnen und Ihrem Baby passt.

Sie haben Stillprobleme und brauchen Unterstützung? Da stellt sich natürlich die Frage: “wie finde ich eine Stillberaterin?” – und hoffentlich auch eine kompetente.

Dazu sollten Sie wissen: Stillberaterin ist kein geschützter Titel, so darf sich eigentlich jeder nennen.

Es gibt in der Stillberatung die unterschiedlichsten Qualifizierungen:

  • Still- und Laktationsberaterin IBCLC (Das ist die höchste Qualifikation in der Stillberatung)
  • Stillspezialistin®
  • Stillbegleitung DAIS
  • Stillberaterin EISL
  • LLL-Stillberaterin
  • AFS-Stillberaterin (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen e.V.)

Wo finde ich weitere Stillberaterinnen?

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Warum Stillberatung? Stillprobleme ☹ (entzündete Brustwarzen, Milcheinschuss, Brustentzündung) lassen sich mit richtiger Technik und Erfahrung lösen ☀.

Bei Stillproblemen, wie entzündeten Brustwarzen, mangelnder Milchbildung, Milchstau oder einer Brustentzündung, kann die Stillberaterin bei einer individuellen Stillberatung helfen. Häufig ist falsches Anlegen, also die falsche Technik oder Fehler im Stillmanagement das Problem.

Bei einer individuellen Stillberatung haben Sie und die Stillberaterin ausreichend Zeit und Ruhe unter Erhebung einer ausführlichen Anamnese, einer Brustuntersuchung bei der Mutter oder einer Munduntersuchung beim Kind, sowie durch die Beobachtung einer kompletten Stillmahlzeit, die Ursache Ihrer Stillprobleme zu finden und an Lösungen zu arbeiten.

Warum Stillberatung? Profitieren Sie bei einer professionellen und nach IBCLC zertifizierten Stillberatung:

  • von einer Beratung nach fachlich höchstem Standard (IBCLC)
  • Sparen Sie Zeit durch googeln nach (für Sie unpassenden) Ratschlägen
  • Sie und Ihr Kind stehen im Mittelpunkt der Beratung
  • positive Effekte auf die Gesundheit von Mutter und Kind
  • Stillen spart Geld und ist schnell und einfach verfügbar

➽ Bei einem ersten kostenlosen Telefonat ☎ 089/ 70009538 kläre ich mit Ihnen den Beratungsumfang ab, kann Ihnen häufig schon erste einfache Tipps zur Verbesserung Ihrer Probleme geben und zeige Ihnen warum Stillberatung Ihnen helfen kann.

Tipp: 10 schnelle Tipps zur ersten Hilfe bei entzündeten Brustwarzen finden Sie in meinem Blog.

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Gibt es kostenlose Stillberatung? Ja, unter gewissen Voraussetzungen finden Sie kostenlose Stillberatung.

Ja, Sie können kostenlose Stillberatung bei ehrenamtlichen Beraterinnen finden. Allerdings werden Sie keine IBCLC zertifizierte Stillberatung kostenlos erhalten.

Warum ist das so? IBCLC zertifizierte Stillberatung garantiert Ihnen, dass die Stillberaterin wissenschaftlich auf einem der höchsten Standards ausgebildet ist und sich laufend fachlich fortbildet. Neben einer Ausbildung in einem medizinischen Fachberuf investiert die Beraterin über 1.100 Stunden in ihre Weiterbildung zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC.

Aus-, Fort- und Weiterbildung bringen nicht unerhebliche Kosten mit sich, die auf die umgelegt werden müssen. Und auch die Miete und der Lebensunterhalt muss – gerade in München – bestritten werden können.

Ich biete keine kostenlose Stillberatung an. In meinem offenen Stilltreff kann ich Ihnen in der Kleingruppe gegen einen kleinen Beitrag Ihre Fragen beantworten.

Gerne stehe ich Ihnen auch persönlich bei einer individuellen Stillberatung in geschützter Umgebung in meiner Praxis, bei Ihnen zu Hause im Rahmen eines Hausbesuchs oder online, per Telefon und Skype zur Verfügung.

Mein Honorar und einen Überblick über die Kosten und den Nutzen von Stillberatung finden Sie hier. Sie und Ihr Baby erhalten von mir eine ehrliche, sorgfältige und fachlich fundierte Leitung zu einem fairen Preis.

Erlauben Sie mir abschließend die Analogie mit einer Autoreparatur: Sie können Ihr Auto von einem “Bekannten” kostenlos oder in einer zertifizierten Fachwerkstatt von einem KfZ-Meister reparieren lassen. Spitzen Leistung kann nicht “kostenlos” angeboten werden.

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Die Beschreibung der 9 häufigen Stillprobleme und meine Tipps und Lösungen können Ihnen schnell helfen.

1. Schmerzen beim Stillen

Häufig ist die Ursache von Schmerzen beim Stillen eine gereizte oder verletzte Brustwarze.

Tipp: Versuchen Sie eine andere Stillposition. Lehnen Sie sich weit zurück und positionieren Sie Ihr Baby in Bauchlage an Ihrer Brust. Es sollte mit Mund und Nase direkt vor der Brustwarze liegen und keinesfalls an Ihrer Brust “hängen”. Verteilen Sie zur Pflege der Brustwarze einen Tropfen Muttermilch und lassen Sie es trocknen.

2. Milchstau und Entzündung der Brust

Ein Milchstau oder eine Brustentzündung kann zu jeder Zeit während des Stillens auftreten. Die häufigste Ursache ist die mangelnde Leerung der Brust.

Tipp: Versuchen Sie Ihre Brust so oft und so gut zu leeren, wie es geht. Wenn Ihr Baby nicht saugen kann oder will, können Sie eine Milchpumpe dazu benutzen.

Kühlen Sie anschliessend die Brust mit Kohlblättern.

3. Keine Muttermilch

Viele Frauen denken, gleich nach der Geburt steht noch keine Muttermilch zur Verfügung. Das stimmt so nicht.

Schon zwischen der 18. und 20. Schwangerschaftswoche wird sogenanntes “Kolostrum” gebildet. Das ist ein “Super-Powershake” für das Baby. Die Menge ist zwar nicht riesig, aber dennoch in aller Regel als erste Milch für das Baby ausreichend. Wenn das Baby sehr häufig an der Brust saugt und das ganze “Kolostrum” aus der Brust holt, reicht diese Menge für das Baby in den ersten drei Tagen aus. Dann setzt bei der Mutter eine reichliche Milchbildung ein.

4. Wenig Muttermilch

Es gibt Situationen, in denen Muttermilch zur Ernährung eines Babys nicht ausreichend vorhanden ist oder das Kind die vorhandene Milch nicht aufnehmen kann.

Probleme bei der Mutter können sein:

  • Grunderkrankung der Mutter
  • Fehlbildungen der Brust
  • Falsches Anlegen
  • zu seltenes Anlegen
  • Verwendung einen Schnullers
  • Verwendung eines Stillhütchens

Massnahmen:

  • Richtig Anlegen
  • Ausreichend lange stillen
  • Baby sehr häufig Anlegen
  • Zusätzliches Abpumpen der Muttermilch zur Anregung der Milchbildung
  • Schnuller weglassen
  • Stillhütchen weglassen

Probleme beim Kind können sein:

  • Fehlbildungen von Lippe, Kiefer oder Gaumen
  • Hyperbilirubinämie
  • Saugschwäche
  • Frühgeburtlichkeit
  • Zu straffe Zungenbänder
  • angeborener Herzfehler

Probleme bei ihrem Baby sollten Sie stets mit Ihrem Kinderarzt abklären.

5. Blähungen beim Baby

Viele junge Säuglinge leiden unter Blähungen. Häufig wird dafür die Ernährung der Mutter als Ursache vermutet. Das ist aber nur sehr, sehr selten der Fall.

Häufigere Ursachen sind folgende:

  • Unreife des Darms
  • Luftschlucken durch Schreien
  • Übermässiger Milchspendereflex
  • Ungünstige Stillposition
  • Verwendung von Stillhütchen
  • Füttern mit ungeeigneten Saugern
  • Frühkindliche Regulationsstörung

Massnahmen:

  • Stillposition verändern
  • Häufige Stillmahlzeiten
  • Bauchmassage
  • Häufig aufrecht tragen
  • Reizreduktion für das Kind

Gerade bei der Verbesserung ihrer Anlegetechnik kann Ihnen eine individuelle Stillberatung helfen.

6. Das Baby schläft nicht durch

Eine der häufigsten Fragen, die jungen Eltern gestellt werden, ist diese: “Und, schläft es schon durch?”

Es ist völlig normal und sogar gesund, wenn Säuglinge im ganzen ersten Lebensjahr nicht durchschlafen. Das stellt sicher, dass genügend Laktoseversorgung für das schnell wachsende kindliche Gehirn zur Verfügung steht. Ausserdem reduziert das nächtliche Aufwachen das Risiko für den plötzlichen Kindstod.

Natürlich ist das sehr anstrengend für die Eltern. Zu dem Thema “Baby schläft nicht” habe ich auch einen ausführlichen Blog-Beitrag geschrieben. Eine Stillberaterin , die viel Erfahrung und Weiterbildung zu diesem Thema hat, kann Ihnen bei der Schlafthematik helfen.

7. Mein Kind hat kein Interesse an Beikost

Sie bemühen sich seit dem vollendeten 4. Monat mit der Einführung der Beikost und haben das Gefühl, es geht nicht wirklich voran?

Da sind Sie kein Einzelfall. Es gibt immer wieder Kinder, die einfach länger brauchen, um Essen zu lernen. Manchmal sind Kinder auch überfordert, wenn Beikost zu früh eingeführt wird.

Die WHO empfiehlt ca. sechs Monate ausschliessslich zu stillen und dann langsam und verantwortungsvoll Beikost einzuführen, unter Berücksichtigung der kindlichen Reifezeichen.

Wenn Sie bei der Beikosteinführung Unterstützung brauchen oder Fragen diesbezüglich haben kann ich Ihnen helfen.

8. Unser Baby schreit so viel…

Das Schreien von Babys kann viele verschiedene Gründe haben:

  • Hunger
  • Durst
  • Saugbedürfnis
  • Bedürfnis nach Körperkontakt
  • Schmerzen
  • Müdigkeit
  • Reizüberflutung
  • Frühkindliche Regulationsstörung

Die Ursache dann herauszufinden kann schwierig sein. Das Schreien belastet die Eltern-Kind-Bindung und oft auch die Beziehung zum Partner.

Deswegen ist es wichtig, sich möglichst schnell Unterstützung zu holen um die Gründe zu finden. Eine Stillberaterin, die in diesem Thema weitergebildet ist, kann Ihnen dabei helfen.

9. Mein Baby mag nicht in das Tragetuch…

In das Leben getragen zu werden ist wunderbar für Babys. Es ist die natürlichste Art der Mobilität für Babys. Menschenkinder sind als “Traglinge” geboren. Es wiegt sie ein, die Eltern haben die Arme frei. Tragen ist eine sehr sichere Massnahme, um ein Baby zu beruhigen

Aber: Manche Babys beschweren sich bitterlich, wenn sie in das Tragetuch oder in eine Tragehilfe sollen.

Häufig spürt das Baby, das Sie als Eltern auch noch unsicher und aufgeregt sind. Tragehilfe sicher und korrekt anzuwenden und es Ihrem Baby “bequem” zu machen kann in Kursen oder Beratungen erlernt und geübt werden.

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II. Meine Beratung

Jeder Stillbeziehung ist anders. Eine generelle Aussage über die Dauer einer Stillberatung ist schwierig. Ich zeige Ihnen wie Sie die Dauer dennoch abschätzen können.

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das ist abhängig davon, welche Fragestellung oder welches Problem vorliegt.

Ähnlich wie beim Zahnarztbesuch wegen einer kleinen Füllung, die schnell erledigt ist, reicht auch in der Stillberatung bei nur kleinen Problemen, eine kurze Beratung häufig aus.

Wenn das Problem umfänglicher ist, dauert es unter Umständen länger, wie zum Beispiel eine komplizierte Wurzelfüllung beim Zahnarzt.

Wovon hängt die Dauer der Stillberatung ab?

Bei umfänglichen Problemen, so wie zum Beispiel eine mangelnde Gewichtszunahme des Kindes, sind verschiedene Maßnahmen nötig:

  • eine ausführlich erhobene Anamnese von Mutter und Kind
  • eine Inspektion und Untersuchung der mütterlichen Brust
  • eine sorgfältige Untersuchung des Babys in Bezug auf Auffälligkeiten, welche das Stillen beeinflussen können
  • eine Mund- und Sauguntersuchung beim Baby
  • das Beobachten einer kompletten Stillmahlzeit

Von den Ergebnissen der aufgelisteten Punkten hängt dann ab, welche Maßnahmen ergriffen und empfohlen werden.

Wie lange dauert die Stillberatung im Durchschnitt?

In den meisten Fällen brauche ich für eine umfängliche Beratung 45-60 Minuten. Ein höherer Zeitbedarf ist nur in sehr seltenen Fällen notwendig. In der Regel reicht eine Beratungssitzung aus; eine mehrmalige telefonische Nachbetreuung ist bei mir inkludiert.

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III. Stillen und Ernährung

Für Zeit nach dem Stillen finden Sie hier die Beikost Broschüre vom Bundesministerium für Ernährung und anderen Bunde- und Landesbehörden.

Für Zeit nach dem Stillen finden Sie hier die Beikost Broschüre vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und von anderen Bundesbehörden und Landesbehörden.

Mit den Broschüren können Sie sich in das Thema einlesen, allgemeine Hintergründe erfahren und Tipps für die Beendigung der Stillbeziehung zu Ihrem Baby finden.

Aber bitte beachten Sie: Beikosteinführung bedeutet nicht, Stillmahlzeiten zu ersetzen, sondern Beikosteinführung bedeutet, dass zusätzlich zum Stillen ein neues Angebot dazu kommt.

Als Beikost ist nicht nur Brei eine Möglichkeit, sondern auch “Fingerfood” ist eine Alternative.

In vielen Broschüren wird dies nicht hinreichend berücksichtigt.

Für weitere Informationen und Erfahrungen bei der Beikosteinführung können Sie meinen Kurs “Beikost – Essen im 1. Jahr” besuchen. Gerne kann ich Sie auch individuell zur Beikosteinführung beraten. In der persönlichen Beratung kann ich Ihnen den besten Weg für Sie und ihr Baby zeigen und ihre individuelle Situation und Bedürfnisse berücksichtigen.

Broschüren von Bundesbehörden

Broschüren von Landesbehörden

Broschüren aus Österreich

Broschüren aus der Schweiz

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Die Frage: “wie lange stillen?” lässt sich nicht taggenau bestimmen. Das Beste für Ihr Kind wäre: so lange wie möglich.

Die wichtigen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission und der nationalen Stillkommission in Deutschland empfehlen in den ersten 6 Monaten ausschließlich zu stillen. Danach können Sie auch weiter stillen. 2 Jahre und darüber hinaus – so lange Mutter und Kind das möchten.

Warum lange stillen?

Nach 6 Monaten Stillzeit nehmen die Immunglobuline in der Muttermilch wieder zu. Das heißt, das Kind bekommt wieder mehr Abwehrstoffe zur Verfügung gestellt. Das ist besonders wichtig, wenn Kinder in die Fremdbetreuung (Kita) gehen.

Die Bedeutung des Stillens wird umso wichtiger, je länger ein Kind gestillt wird. Auch die positive Auswirkung auf die Gesundheit der Mutter wird umso größer, je länger eine Frau im Laufe ihres Lebens ein Kind stillt.

Warum entscheiden sich Mütter gegen lange stillen?

Häufig führen Mütter als Grund für vorzeitiges Abstillen Gründe, wie zum Beispiel die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit an. Dabei lässt sich Arbeiten und Stillen wunderbar unter einen Hut bekommen.

Auch das Stillen des älteren Kindes in der Öffentlichkeit wird häufig als peinlich erachtet. Dazu habe ich eine eigene Frage beantwortet.

Fazit: Stillen Sie Ihr Kind, solange es sich für Sie gut und stimmig anfühlt. Jeder Tropfen Muttermilch ist für Ihr Kind wertvoll, jeder Tag zählt. Es ist die beste Investition in die Gesundheit und Zukunft Ihres Kindes.

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Zu den Hintergründen der Beikosteinführung habe ich auch den Blog-Artikel “Mit Beikost beginnen – von der Brust an den Familientisch” geschrieben.

Kernaussagen der diversen Fachgesellschaften sind, dass Beikost frühestens mit Beginn des fünften Monats, spätestens mit Beginn des siebten Monats eingeführt werden. Es sollte mit Beginn der Beikosteinführung weiter gestillt werden.

Die Empfehlung zum Zeitpunkt der Beikosteinführung gilt für gestillte Säuglinge, sowie für jene, die mit Säuglingsanfangsnahrung gefüttert werden, gleichermaßen.

Die individuelle Entwicklung und die Essfertigkeiten des Kindes sollten berücksichtigt werden.

Ob Ihr Kind “reif” für Beikost ist finden Sie ebenfalls im Blog-Artikel “Mit Beikost beginnen – von der Brust an den Familientisch” unter den Reifezeichen.

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Nicht nur für das Kind ist Stillen von großer Bedeutung, sondern auch für die Mutter. Stillen kann Mütter auch langfristig vor Erkrankungen schützen.

Nicht nur für das Kind ist Stillen von großer Bedeutung, sondern auch für die Mutter. Stillen kann Mütter auch langfristig vor Erkrankungen schützen.

Eine unmittelbare Auswirkung des Stillens nach der Geburt ist die durch Oxytocin ausgelöste Uteruskontraktion nach der Geburt. Durch häufiges Stillen wird der postpartale Blutverlust reduziert. Das bedeutet, dass die Mutter vor Anämie geschützt wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass je länger eine Frau stillt, sie umso seltener an Brust-, Gebärmutterschleimhaut- und Ovarialkarzinom erkrankt. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Diabetes Typ 2 können dadurch reduziert werden. Mehr zu diesen Studien finden Sie in meinem Beitrag über Stillberatung.

Stillen entspannt durch die veränderte Hormonlage und lässt Mütter kindgerechter reagieren.

Wegen der gesundheitlichen Bedeutung sollen aber gemäß der Nationalen Stillkommission am BfR und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin grundsätzlich auch rauchende Mütter stillen . Die Nationale Stillkommission und auch die WHO empfehlen, sechs Monate ausschließlich zu stillen, dann langsam mit geeigneter Beikost unter Berücksichtigung der kindlichen Reifezeichen zu beginnen. Weiterstillen, solange Mutter und Kind das möchten. Natürlich steht an erster Stelle die Bitte an die Mütter in der Stillzeit nicht zu rauchen.

Bei häufigem und ausschliesslichem Stillen kann es zur sogenannten Laktationsamenorrhoe kommen. Das bedeutet, dass Frauen über einen längeren Zeitraum keine Menstruationsblutung haben. Das spart natürlich Eisen ein.

Zu stillen bedeutet für Sie als Mutter, dass Sie schneller Ihr ursprüngliches Gewicht erreichen können, denn Stillen verbraucht Kalorien und beugt späterem Übergewicht vor.

Es verschafft Ihnen eine bessere Mobilität wenn Sie unterwegs sind, oder verreisen. Sie haben immer alles mit dabei und können ohne “großes Gepäck” auskommen.

Stillen spart Ihnen Geld, welches Sie sonst für Babynahrung ausgeben müssten.

Und es kann wunderschön sein….

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Welche Wirkung hat das Stillen auf das Baby werde ich häufig gefragt. Die Zusammensetzung der Muttermilch ist einzigartig und unnachahmlich.

Die Zusammensetzung der Muttermilch ist einzigartig und unnachahmlich. Viele langkettige, ungesättigte Fettsäuren unterstützen die optimale Entwicklung des Gehirns und des zentralen Nervensystems.

Muttermilch ist eine bioaktive Substanz, die sich laufend den Bedürfnissen des Kindes anpasst. Die Zusammensetzung ändert sich je nach Alter, Tageszeit und Dauer einer Stillmahlzeit.

Muttermilch ist “Medizin” für das Baby, vor allem für Frühgeborene oder kranke Babys. In zahlreichen Studien wurden die Auswirkungen des Stillens auf die Mütter und die Kinder untersucht. Aufgrund der Studien geht die Wissenschaft von den nachfolgenden, positiven Effekten des Stillens aus:

Stillen kann das Baby gegen Infektionen, zum Beispiel der Atemwege, was bei Kindern aus Raucherhaushalten sehr viel häufiger auftritt, aber auch Ohrinfektionen, Durchfall und vieles mehr schützen. Stillen unterstützt die orale Entwicklung, Zahnfehlstellungen treten seltener auf. Muttermilch kann helfen chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes, Hautprobleme und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu verhindern. Das Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) , welches bei Kindern aus Raucherhaushalten deutlich höher ist, kann ebenso reduziert werden wie Krebserkrankungen beim Kind.

Stillen kann helfen eine gute Mutter-Kind-Bindung aufzubauen.

Beim Saugen an der Brust werden die orofazialen Muskeln trainiert und die Zungenbeweglichkeit gefördert, was wiederum die Sprachentwicklung günstig beeinflusst.

In Stresssituationen kann Stillen helfen, die Cortisolspiegel des Kindes nach unten zu regulieren.

Stillen ist ganzheitliche Befriedigung Ihres Kindes und stellt sicher, dass Ihr Baby jederzeit auch unterwegs ohne langes Warten sein “Essen” bekommt.

Wenn Sie eine Reise in ferne Länder und andere Kulturen antreten, hat Ihr Kind seine gewohnte Nahrung dabei und muss sich nicht umstellen. Solange ausschliesslich gestillt wird, ist es auch unabhängig von der Wasserqualität.

In anderen Kulturen gilt der Zeitraum von 1 Jahr als normal – bei uns wird eine solche Stillbeziehung Langzeitstillen genannt. Was ist jetzt “normal”?

Für das Langzeitstillen gibt es keine einheitliche Definition. Bei uns in Deutschland bezeichnet man “Langzeitstillen”, wenn ein Kind, welches älter als ein Jahr ist, noch gestillt wird.

In anderen Kulturen, in denen traditionell länger gestillt wird, gilt der Zeitraum von 1 Jahr als normal. In diesen Ländern würde man Stillbeziehungen zwischen 6 Monaten und 1 Jahr, die bei uns üblich sind, eher als “Kurzzeitstillen” bezeichnen.

Das biologische Abstillalter von Menschen liegt, gemäß der Anthropologin und Professorin em. an der Texas A&M University Katherine A. Dettwyler, zwischen 2 1/2 und 7 Jahren. Die WHO empfiehlt, bis zum 2. Lebensjahr und darüber hinaus zu stillen, solange Mutter und Kind das wollen.

Warum gibt es bei uns in Deutschland so wenig Langzeitstillen?

Manche Eltern beziehen die WHO-Empfehlungen nicht auf sich und denken, das sei eher etwas für die Entwicklungsländer. Die Empfehlungen richten sich aber an alle Mütter und ihre Babys.

Als Grund für vorzeitiges Abstillen wird häufig die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit angegeben. Dabei schließt das Eine das Andere nicht zwingend aus. Arbeiten und Stillen lässt sich wunderbar unter einen Hut bekommen. Ausnahmen können Berufe in bestimmten gesundheitsgefährdende Tätigkeiten (z.B. Schadstoffe, Strahlen, Staub, Gase, Dämpfe, Hitze, Kälte, Nässe, Erschütterung, Lärm) sein, in denen der Arbeitgeber während der Stillzeit ein generelles Beschäftigungsverbot nach § 12 MuSchG aussprechen muss.

Gelegentlich wird das Stillen eines älteren Kindes in der Öffentlichkeit als peinlich angesehen.

Warum ist Langzeitstillen so gut?

Nach 6 Monaten Stillzeit nehmen die Immunglobuline in der Muttermilch wieder zu. Das heißt, das Kind bekommt wieder mehr Abwehrstoffe zur Verfügung gestellt. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn Kinder in die Fremdbetreuung (Kita, Tagesmutter) gehen.

Auch die positive Auswirkung auf die Gesundheit der Mutter wird umso größer, je länger eine Frau im Laufe ihres Lebens ein Kind stillt.

In meinen Stillgruppen können sich Mütter, die länger stillen, untereinander austauschen und Bestärkung erfahren.

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Ein Milchstau geht häufig einer Brustentzündung voraus, die sehr schmerzhaft und problematisch ist. Schnelle Hilfe ist notwendig!

Als Milchstau wird ein behinderter Milchfluss mit einem Rückstau bezeichnet, der in jeder Phase der Stillzeit auftreten kann. Häufig sind der obere und untere äußere Quadrant der Brust betroffen. Ein Milchstau geht häufig einer Brustentzündung voraus, die sehr schmerzhaft und problematisch ist. Ein Milchstau sollte daher als Alarmzeichen verstanden und schnell gelöst werden.

Was kann Ursache eines Milchstaus sein?

  • unzureichendes Stillen
    • zu selten gestillt,
    • falsch angelegt,
    • Baby saugt nicht korrekt,
    • Kind ist krank
  • Das Baby bekommt einen Schnuller und entwickelt eine sog. “Saugverwirrung
  • fehlerhaftes Abpumpen
    • falsche Größe der Pumphaube
    • falsches Halten des Abpumpsets
  • Ein gestörter Milchspenderreflex ausgelöst durch Stress, Schmerz, Verspannung
  • Ein abgeklemmter Milchgang durch einen einschneidenden BH oder Tragegurt
  • verstopfter Milchgang
  • Vorausgegangene Brustoperation

Welche Sofortmaßnahmen gibt es?

  • Die Ursache muss unbedingt herausgefunden werden, damit das Problem behoben werden kann und sich nicht wiederholt.
  • Häufig und regelmäßig nach Bedarf stillen oder abpumpen
  • Vor dem Anlegen für einige Minuten feuchte Wärme aufbringen.
  • Das Baby so anlegen, dass sein Kinn in Richtung der gestauten Stelle zeigt. Wenn die betroffenen Stelle im oberen Bereich liegt, kann das Anlegen im sogenannten “Vierfüsslerstand” helfen.
  • Wenn die Brust nach dem Stillen nicht weich wird, dann sollten Sie nach dem Stillen noch Milch von Hand gewinnen. Ich zeige Ihnen gerne, wie das geht.
  • Nach dem Stillen helfen Umschläge mit Weißkohlblättern sehr gut.
  • Ruhe einhalten und Hilfe für den Haushalt organisieren.

Richtig angewendet tritt eine deutliche Verbesserung der Symptome innerhalb von 24 Stunden ein. Sollte das nicht der Fall sein oder sogar eine Verschlechterung eintreten, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu einer Fachkraft ( Still- und Laktationsberaterin, Hebamme) oder Ihrem Arzt auf.

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Häufig stellt sich die Frage ob Stillen in der Öffentlichkeit erlaubt ist. Hier finden Sie einen Überblick und Tipps zum Stillen in der Öffentlichkeit.

In Deutschland gibt es gibt keine Norm, die Stillen in der Öffentlichkeit regelt. Nachdem Ehe und Familie nach Art. 6 Grundgesetz besonders geschützt sind und die Pflege und Erziehung grundsätzlich den Eltern obliegt, bedarf es schwergewichtiger Gründe Regelung oder Verbote zu erlassen.

Was erlaubt ist, muss aber nicht zwingend auch gesellschaftlich anerkannt werden. Während das Stillen in der Öffentlichkeit bis zum letzten Jahrhundert normal (und die einzige Form der Ernährung von Babys) war, nahm die Zahl der stillenden Mütter in der Öffentlichkeit nach dem Krieg immer weiter ab. Heute gibt es wenige “Vorbilder”, die in der Öffentlichkeit stillen.

In einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung gaben 66 % der Befragten und 80 % der Mütter an keine Probleme mit dem Stillen in der Öffentlichkeit zu haben.

Allerdings befürworteten nur 50 % der Befragten das Stillen in Cafés und Restaurants. Dass Probleme vor allem an diesen Orten auftreten, deckt sich mit den Berichten von Müttern. Auch der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags hat sich 2016 mit der Frage Stillen in Restaurants und die Problematik des Hausrechts beschäftigt.

Wie kann Stillen in der Öffentlichkeit und in Cafés und Restaurants problemlos funktionieren?

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Mütter auch in der Öffentlichkeit problemlos stillen. Diskussionen und Konflikte lassen sich am einfachsten mit diesen Tipps vermeiden:

  • Suchen Sie einen ruhigen Ort auf (stillen am Poller von Gleis 18 am HBF München – also mitten drin – ist weder für Sie, noch für Ihr Kind ein Erlebnis)
  • bei Drogeriemärkten, Apotheken oder in bestimmten Geschäften (Liste von der Stadt München) ist das Stillen erlaubt und gerne gesehen
  • Wählen Sie geeignete Kleidung (Stillkleider oder Schals) die praktisch ist und Diskretion ermöglicht – unter einem Stillumhang müssen Sie sich aber keinesfalls “verstecken”
  • Stehen Sie zu Ihrem Handeln und seien Sie innerlich davon überzeugt, dass Ihr Kind ein Recht darauf hat überall und jederzeit sein “Essen” und “Trinken” zu bekommen.

Stillen in der Öffentlichkeit ist nicht nur erlaubt, sondern auch notwendig. Stillen ist die natürlichste und normalste Möglichkeit, ein Kind zu ernähren und auf allen seinen Sinnen zu befriedigen.

Es braucht viele Vorbilder für unsere Gesellschaft, damit Stillen wieder als üblich und selbstverständlich empfunden wird.

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Viele Frauen schaffen es nicht, in der Schwangerschaft Nichtraucher zu werden. Dann stellt sich die Frage: Geht stillen und rauchen oder ist es ein No-Go?

Viele Frauen schaffen es nicht, in der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. Es stellt sich dann oft die Frage: Geht stillen und rauchen oder ist es ein absolutes No-Go? Darf ich überhaupt stillen, wenn ich rauche? Und: Wie beeinflusst Rauchen das Stillen?

Nach dem Stand der Wissenschaft wissen wir, dass die Gifte des Tabakkonsums wie Nikotin und weitere toxische und krebserregende Substanzen unmittelbar in die Muttermilch übertreten können. Nikotin erreicht in der Muttermilch eine dreifach höhere Konzentration als im Blut der Mutter.

Wie wirkt sich rauchen und stillen auf die Mutter aus?

Bekannt ist, dass starker Zigarettenkonsum den Milchspendereflex hemmt und die Milchmenge reduziert.

Wie wirkt sich rauchen und stillen auf das Baby aus?

Bei gestillten Säuglingen von starken Raucherinnen werden die nachfolgenden Symptome in der Fachliteratur beschrieben:

  • Unruhe,
  • Unruhe und schlechteres Saugverhalten
  • Koliken
  • Erbrechen
  • langsamere Gewichtszunahme
  • kürzere Gesamtstillzeit
  • höheres Risiko für den plötzlichen Kindstod

Je höher der Nikotinkonsum ist, umso ausgeprägter sind die Probleme.

Daher ist es wichtig, das Rauchen so weit wie möglich zu reduzieren und am besten ganz aufzugeben. Dafür gibt es Unterstützung durch Raucherentwöhnungsprogramme.

Die positiven Wirkungen des Stillens auf Mutter und Baby habe ich als eigene Antwort beschrieben.

Wie kann man die Risiken des Rauchens in der Stillzeit minimieren?

In den ersten 6 Monaten sollten Babys ausschließlich – oder nach Möglichkeit teilweise gestillt werden. Sollte Ihnen eine Rauchentwöhnung nicht möglich sein, können Sie durch nachfolgende Maßnahmen die schädliche Wirkung auf Ihr Baby etwas mindern:

  • Direkt nach dem Stillen rauchen (Die Nikotinkonzentration ist nach dem Rauchen am höchsten.)
  • Das Rauchen so weit wie möglich einschränken
  • Nicht in Gegenwart des Babys und möglichst im Freien rauchen und die (Schlaf-) Räume gut lüften
  • Nach dem Rauchen möglichst den Oberkörper waschen.
  • Frische Kleidung anziehen
  • Das Baby zum Schlafen in ein eigenes Bett legen
  • Das Baby sollte in Rückenlage und mit Schlafsack ohne Decke oder Kissen schlafen.

Die Wirkung von E-Zigaretten oder das sog. Dampfen von Liquids ist noch nicht hinreichend erforscht. Sichere Aussagen dazu können noch nicht getroffen werden.

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Sie wollen nach der Schwangerschaft während der Stillzeit abnehmen und wollen überflüssige Kilos aus der Schwangerschaft loswerden? So klappt’s!

Sie haben den Wunsch nach der Schwangerschaft während der Stillzeit überflüssige Kilos aus der Schwangerschaft wieder abzunehmen? Sie fragen sich, ob es richtig ist, in der Stillzeit abzunehmen? Was sollten Sie beachten, wenn Sie in der Stillzeit abnehmen wollen?

Um einen Liter Muttermilch zu bilden, benötigt der Körper der Mutter ungefähr 940 kcal. Da jedoch der Stoffwechsel in der Stillzeit aufgrund der veränderten hormonellen Lage effektiver arbeitet, werden nur etwa 500 kcal mehr an Zufuhr benötigt.

Es spricht nichts gegen eine sanfte Gewichtsabnahme von bis zu 2 kg pro Monat, wenn sie durch gesunde Ernährungsweise und moderaten Sport erreicht wird. Radikaldiäten um eine starke Gewichtsabnahme zu erreichen, sind grundsätzlich nicht empfehlenswert.

Es bestehen manchmal Bedenken, dass in den mütterlichen Fettzellen eingelagerte Schadstoffe durch eine rasche Gewichtsabnahme im Körper mobilisiert und in die Muttermilch gelangen könnten. Evidenzen dazu fehlen allerdings.

Gerne kann ich mir Ihre Situation bei einer individuellen Stillberatung ansehen und Ihnen Empfehlungen geben, wie Sie in der Stillzeit abnehmen können und Ihr Baby trotzdem ausreichend Nährstoffe bekommt.

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IV. Keime, Stoffe und Medikamente

Kann Corona durch stillen übertragen werden? Was kann ich in einem solchen Fall beachten?

Zu dieser Zeit ist eine breite wissenschaftliche Erklärung für Stillende, ob Corona durch Stillen übertragen werden kann, noch nicht mit Sicherheit möglich, da noch keine ausreichenden Fallzahlen beschrieben sind.

Vieles über das Virus und mögliche Verläufe ist noch nicht hinreichend bekannt.

Das Corona-Virus COVID-19 ist eine neue Variante einer viralen Erkrankung der Atemwege und wirft viele Fragen auf. Aktuell können Handlungsempfehlungen nur auf der Grundlage anderer ähnlicher Erkrankungen (SARS, MERS) und aus wenigen Fallberichten aus Asien abgeleitet werden.

Nach der Geburt erfolgt eine mögliche Ansteckung über Tröpfcheninfektion durch Husten, Niesen und auch durch direkten Kontakt mit den Ausscheidungen (Stuhl, Urin).

Muttermilch enthält gegen alle Erreger, mit denen die Mutter (und teilweise auch das Kind) in Kontakt kommt Antikörper (sIgA). Diese Antikörper schützen das gestillte Kind und verbessern seine eigene Immunantwort. Stillen schützt also vor Infektionen – eine Übertragung des Corona-Virus über die Muttermilch ist bisher nicht beschrieben.

Was ist zu tun, wenn Sie als Schwangere Corona positiv getestet wurden und Stillen wollen?

Es ist keine Trennung von Mutter und Baby notwendig, wenn es der Wunsch der Mutter ist und es dem Kind gut geht. Diese Empfehlung kann sich ändern, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben.

Sehr wichtig sind entsprechende Hygienemaßnahmen rund ums Stillen bzw. der Verabreichung von Muttermilch:

  • Ausreichend langes Händewaschen vor Berühren des Säuglings, der Milchpumpe und sämtlicher anderen möglicherweise notwendigen Materialien
  • Tragen einer entsprechenden Gesichtsmaske beim Anlegen an der Brust, um eine Übertragung durch Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Sie sollten mit Farbe oder Lippenstift einen lachenden Mund auf den Mundschutz aufmalen, da Kinder sich sehr am Gesicht der Mutter orientieren und sonst verwirrt sein könnten
  • Gewissenhaftes Einhalten der empfohlenen Reinigungs- und Sterilisationsmaßnahmen von Pumpen und allen benutzten Hilfsmitteln
  • Sollten Sie aufgrund Ihrer körperlichen Befindlichkeit nicht in der Lage sein, Ihr Baby zu stillen, kann abgepumpte Muttermilch ohne Vorbehandlung durch jemand anderen an Ihr Baby verabreicht werden

Was ist, wenn Sie während Sie Stillen an Corona erkranken?

In diesem Fall ist davon auszugehen, dass Ihr Baby schon Tage vorher dem Virus ausgesetzt war. Das Stillen sollte nicht unterbrochen werden. Die Antikörper in Ihrer Milch helfen Ihrem Baby die Infektion abzuwehren. Eine Unterbrechung des Stillens würde das Risiko Ihres Babys erhöhen, zu erkranken. Solange Sie sich körperlich in der Lage fühlen zu stillen, sollten Sie das auch tun.

Wichtiger Hinweis:

Diese Empfehlungen sind vorläufig. Sollten sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben, können sich die Empfehlungen jederzeit ändern oder angepasst werden.

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Stillen und Alkohol schließen sich eigentlich aus. Ausnahmen sind aber unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Die Handlungsempfehlungen der Nationalen Stillkommission am Bundesamt für Risikobewertung sind eindeutig: „Stillen und Alkoholkonsum? – Besser nicht!

Da es aber in der Verantwortung der Mutter liegt, möchte ich Ihnen hier die Probleme und die Folgen von stillen und Alkohol konsumieren zeigen.

Wie kommt der Alkohol in die Muttermilch?

Alkohol gelangt über das Blut in die Muttermilch. Studien zeigen, das der Alkoholspiegel in Ihrer Muttermilch genauso hoch ist, wie der Alkoholspiegel im Blut der Mutter.

In der Studie von Peppino et al. wurde 2007 die Alkoholaufnahme von 15 normalgewichtigen, nüchternen Frauen untersucht, die jeweils eine Dosis von 0,4 g Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht erhalten haben. Eine Frau mit 50 kg hat 20 g Alkohol (1/2 Bier oder 1 Glas Wein) eingenommen. In der Spitze erreichten die Probandinnen eine Konzentration von 0,8 ‰. Der Abbau wurde mit etwa 6 g/h ermittelt.

Die Höhe des Alkoholspiegels in der Muttermilch ist aber auch abhängig von Ihrem Gewicht, dem Alkoholgehalt und der Menge Ihres Getränkes, wie schnell getrunken wird und was sie vorher gegessen haben.

Der Alkoholspiegel der Muttermilch sinkt in etwa genauso schnell wie der Blutalkoholspiegel der Mutter, abhängig von der ursprünglichen Höhe.

Was bewirkt Stillen und Alkohol trinken?

Alkohol wirkt sich auf die mütterlichen Hormone aus, die während der Stillzeit sehr wichtig sind. So wird zum Beispiel das hormonelle Wechselspiel von Oxytocin und Prolaktin beeinflusst.

Eine erhöhte Aufnahme von Alkohol kann auch zu einer Veränderung der Zusammensetzung der Muttermilch führen. Außerdem verändert Alkohol den Geschmack der Muttermilch, was dazu führen kann, dass Ihr Baby die Brust verweigert.

Die Auswirkungen auf das kindliche Verhalten, abhängig von der aufgenommenen Menge von Alkohol können sein:

  • Gereiztheit und Unruhezustände
  • Schlafstörungen
  • Vermehrtes Schreien
  • Saugproblematik
  • mangelnde Gewichtszunahme
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Entwicklungsstörungen
  • Vergiftungszustände

Wie ist der Konsum von Alkohol am besten mit Stillen zu vereinbaren?

Wenn der Konsum von Alkohol unvermeidbar ist, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Stillen Sie Ihr Baby, bevor Sie etwas trinken
  • Essen Sie vor und während Sie Alkohol trinken
  • Sie könnten eventuell auch vorher etwas Muttermilch abpumpen, damit Sie, falls Ihr Baby sehr bald wieder stillen möchte, diese Milch anbieten können.
  • Es ist sehr wichtig, dass Sie dafür sorgen, dass sich eine zuverlässige Betreuungsperson um Ihr Kind kümmert, für den Fall, dass es Ihnen nicht mehr möglich ist.
  • Außerdem sollten Sie es unbedingt vermeiden, mit Ihrem Kind im selben Bett zu schlafen, Sie könnten es verletzen.

Insgesamt zeigt die Studienlage, Alkohol in der Stillzeit, dass ein gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen mit dem Stillen vereinbar ist. Dr. Anderson von der LactMed-Database empfiehlt, nach der Einnahme des Alkohols möglichst eine kurze Stillpause von ca. 2 – 2,5 Stunden einzuhalten. Größere Mengen an Alkohol sollten in der Stillzeit ebenso vermieden werden wie chronischer, regelmäßiger Alkoholkonsum.

Eine ähnliche Empfehlung spricht das Embryonaltoxikologische Institut in Berlin aus: “Gelegentlicher geringer Alkoholgenuss (z.B. 1- bis 2-mal wöchentlich 100 ml Sekt) während der Stillzeit schädigt den Säugling offenbar nicht. Bei chronischem oder auch gelegentlichem exzessiven Alkoholkonsum muss abgestillt werden.”

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Gerade bei Schmerzen stellen sich Mütter die Frage: Darf ich Paracetamol/ Ibuprofen in der Stillzeit nehmen?

Gerade bei Schmerzen stellen sich Mütter die Frage: Darf ich Paracetamol/ Ibuprofen in der Stillzeit nehmen? Grundsätzlich ist es am besten, wenn die Mütter auf jede Medikamenteneinnahme verzichten können. Auch wenn das ein oder andere Präparat als unbedenklich gilt, wird niemand eine abschließende Garantie übernehmen können, dass ein Schmerzmedikament gar keinen Einfluss auf das gestillte Baby haben wird.

Aber manchmal geht es nicht anders. In diesen Fällen sollten Mütter auf Schmerzmittel zurückgreifen, bei denen viele Erfahrungen vorliegen und die damit als (relativ) sicher gelten.

Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité – Universitätsmedizin in Berlin betreibt die Webseite Embryotox.de auf der Mütter wichtige Anhaltspunkte vor der Einnahme eines Medikaments finden können.

Paracetamol gehört mit Ibuprofen zu den Schmerzmitteln der Wahl in der Stillzeit (die Informationen zur Stillzeit finden Sie im unteren Teil der Seite).

Bitte kontaktieren Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt vor der Einnahme eines Schmerzmedikaments, damit das für Sie und Ihre Situation passende Mittel verordnet werden kann.

Manche Schmerzzustände lassen sich durch Stillberatung, zahnmedizinische Untersuchung, Osteopathie, Homöopathie oder andere Naturheilweisen verbessern oder sogar lösen. Ich kann Ihnen dazu gerne Ansätze nennen.

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Deutschland zählt zu den Jodmangelgebieten! Ein Mangel an Jod in der Stillzeit sollte und kann ganz einfach vermieden werden.

In der Stillzeit sind viele Frauen sehr vorsichtig und kritisch, was die Einnahme von Medikamenten betrifft. Das ist auch gut und richtig so. Bei Jod in der Stillzeit, verhält es sich jedoch anders. Warum ist das so?

Auch bei sorgfältiger Lebensmittelauswahl und guter Ernährung in der Stillzeit kann der erhöhte Jodbedarf in der Stillzeit nicht über die Nahrungsaufnahme sichergestellt werden. 

Deutschland zählt zu den Jodmangelgebieten: Wasser und Böden hierzulande enthalten nur wenig Jod. Natürlicherweise kommt Jod in größeren Mengen vor allem in Seefischen und anderen Meeresprodukten vor. Eine weitere wichtige Jodquelle ist die Verwendung von Jodsalz und die bewusste Auswahl von mit Jodsalz hergestellten Lebensmitteln. Jodiertes Speisesalz enthält 15-25 µg Jod pro Gramm.

In Haushalten, in denen viele Speisen selber zubereitet werden, kann Jodsalz damit einen nennenswerten Beitrag zur Jodversorgung leisten. Bei bereits verarbeiteten Produkten ist die Verwendung von Jodsalz jedoch unterschiedlich weit verbreitet. Im Durchschnitt werden durch die Nahrung nur etwa 120 µg Jod pro Tag aufgenommen, was gerade einmal der Hälfte des täglichen Jodbedarfs der stillenden Mutter entspricht.

Ja, Jod darf nicht nur in der Stillzeit genommen werden, sondern sollte genommen werden! Für eine nachhaltige Jodprophylaxe zur Sicherstellung einer adäquaten Jodzufuhr bei Stillenden sind folgende Maßnahmen wichtig:

  • Ausschließliche Verwendung von jodiertem Speisesalz
  • bevorzugte Verwendung von mit jodiertem Speisesalz zubereiteten Lebensmitteln
  • regelmäßiger Verzehr von Seefisch
  • regelmäßiger Verzehr von Milch oder Milchprodukten
  • tägliche Supplementierung von 100 – 150 μg Jod unter Berücksichtigung der Jodanamnese

Sollten Sie Fragen zur Ernährung haben und eine persönliche Beratung wünschen, können Sie mich gerne anrufen.

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Gerade bei Koliken und Regelschmerzen stellen sich Mütter die Frage: Darf ich Butylscopolamin/ Buscopan® in der Stillzeit nehmen?

Gerade bei Koliken und Regelschmerzen stellen sich Mütter die Frage: Darf ich Butylscopolamin (Handelsname: Buscopan®) in der Stillzeit nehmen? Grundsätzlich ist es am besten, wenn die Mütter auf jede Medikamenteneinnahme verzichten können. Auch wenn das ein oder andere Präparat als unbedenklich gilt, wird niemand eine abschließende Garantie übernehmen können, dass ein Schmerzmedikament gar keinen Einfluss auf das gestillte Baby haben wird.

Manchmal geht es aber nicht anders. In diesen Fällen sollten Mütter auf Schmerzmittel zurückgreifen, bei denen viele Erfahrungen vorliegen und die damit als (relativ) sicher gelten.

Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité – Universitätsmedizin in Berlin betreibt die Webseite Embryotox.de auf der Mütter wichtige Anhaltspunkte vor der Einnahme eines Medikaments finden können.

Butylscopolamin ist ein Anticholinergikum. Bei dem Medikament liegen keine systematischen Daten zum Übergang in die Muttermilch vor, die Datenbasis ist also gering. Allerdings liegen auch keine Publikationen über negative Wirkungen auf das gestillte Baby vor. Bei der Anwendung sollten Sie aber auf (mehrere) anticholinerge Symptome bei Ihrem Baby achten. Anticholinerge Symptome beim Baby sind zum Beispiel:

  • Ausbleibender Stuhlgang oder Urin
  • deutlich erhöhter Puls (Ruhepuls vom Baby > 130 – 140 Schläge pro Minute)
  • Mundtrockenheit
  • Trockene, rote und warme Haut
  • Erweiterte Pupillen
  • ungewöhnliche Schläfrigkeit des Babys
  • ungewöhnliche Aggressivität/ Schreien

Bitte kontaktieren Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt vor der Einnahme von Buscopan® in der Stillzeit, damit die für Ihre Situation richtige Dosierung verordnet werden kann.

Manche Schmerzzustände lassen sich durch Hausmittel, Homöopathie oder anderen Naturheilweisen verbessern oder sogar lösen. Ich kann Ihnen dazu gerne Ansätze nennen.

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Cappuccino oder Kaffee trinken, ist für viele eine “kleine Auszeit”. Ein paar Tipps helfen, dass Sie und ihr Baby stillen und Kaffee trinken können.

Eine Tasse Kaffee oder Cappuccino bedeutet für viele Frauen eine “kleine Auszeit”. Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt eines Babys fühlen sich viele Mütter durch die Anstrengungen des Babyalltags müde und erschöpft und sehnen sich nach diesem belebenden Heißgetränk. Da stellt sich dann häufig die Frage: “Darf ich beim Stillen Kaffee trinken?”

Was macht Kaffee in der Stillzeit?

Leider belebt Kaffee nicht nur die Mütter, sondern auch deren Babys. Babys können Koffein, welches in die Muttermilch übergeht, noch nicht gut verstoffwechseln. Unter Umständen zeigen sich bei Ihrem Kind folgende Symptome:

  • Unruhezustände
  • Schlafstörungen
  • Bauchschmerzen und Blähungen

Wo überall versteckt sich Koffein?

Erwartungsgemäß enthalten Kaffeeprodukte Koffein:

  • Filterkaffee (50 mg/ 100 ml oder ca. 75 mg pro Tasse mit 150 ml)
  • Espresso (50 ml) etwa 50 mg Koffein

Koffein befindet sich nicht nur im Kaffee (50 mg/ 100 ml oder ca. 75 mg pro Tasse mit 150 ml), sondern auch in vielen anderen Nahrungsmitteln:

  • Softdrinks (Cola 10 mg/ 100 ml),
  • Sport- und Energy-Drinks (RedBull 32 mg/ 100 ml),
  • schwarzer Tee (20 mg/ 100 ml),
  • Kakao (6 mg/ 100 ml)
  • sogar in Schokolade (Milchschokolade: 20 mg/ 100 g)
    Ausnahme: weiße Schokolade ist koffeinfrei

Fazit: In der Schwangerschaft ist der Genuss von Kaffee generell nicht zu empfehlen. Diese Empfehlung für die Stillzeit ist nicht ganz so streng. Sie dürfen unter bestimmten Voraussetzungen gerne Kaffee und stillen verbinden:

  • Trinken Sie möglichst gleich nach einer Stillmahlzeit, dann kann bis zur nächsten Mahlzeit ein Teil des Koffeins wieder abgebaut werden
  • Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg Koffein pro Tag zu sich [1]

Als Alternativen können Sie zu “koffeinfreien” Produkten greifen. Für den Genuss gibt es ganz leckere Kaffeeersatzprodukte, Malz- oder Getreidekaffee zum Beispiel.

Gegen Müdigkeit kann auch ein Spaziergang oder andere Tätigkeiten an der frischen Luft helfen.

[1] vgl. Schaefer/Spielmann/Vetter/Weber-Schöndorfer Hrsg. Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit

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Viele Mütter sorgen sich, ob ihr Baby ausreichend versorgt ist und ob sie Vitamine in der Stillzeit oder andere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollen.

Viele Mütter machen sich Sorgen, ob ihr Baby ausreichend versorgt ist und ob sie Vitamine in der Stillzeit oder andere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollen.

In der Stillzeit haben die Mütter einen erhöhten Nähr­stoff­bedarf. Dieser lässt sich in den meisten Fällen bereits durch eine abwechslungsreiche Ernährung decken.

Ausnahme: restriktive Ernährungsformen (z.B. Veganer, Frutarier, Pescetarier) oder Erkrankungen (z.B. Stoffwechselstörungen) können eine ausreichende Nährstoffversorgung beeinträchtigen. In solchen Situationen ist es sinnvoll, die Laborwerte regelmäßig zu kontrollieren und bei Mangel an bestimmten Vitaminen oder Nährstoffen gezielt zu substituieren.

Nahrungs­ergän­zungs­mittel ohne ärzt­lich fest­gestellten Mangel sind unnötig und manchmal sogar schädlich. Laut der Stiftung Warentest sind Nahrungsergänzungsmittel für Stillende häufig sogar überdosiert. Offiziell empfohlen sind nur Präparate mit Jod.

Sollten Sie zu einer Gruppe mit Besonderheiten gehören oder eine persönliche Beratung wünschen, können Sie mich gerne anrufen.

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